RoboLAB Shorts:
Eröffnung des RoboLAB Festivals mit Kurzfilmen
Diversität vor und hinter der Kamera wird zur Zeit in der Filmbranche heiß diskutiert – doch dabei geht es nur selten um Menschen mit Behinderungen. Gibt es überhaupt Filmemacher:innen mit Behinderung in Deutschland? Was bedeutet inklusives Filmemachen? Wie durchlässig sind die Institutionen für Filmemacher:innen mit Behinderung, und was bedeutet Barrierefreiheit für den Film? Eine Kurzfilmrolle mit vielfältigen sehenswerten dokumentarischen und fiktionalen Beiträgen beleuchtet die aktuelle Situation in Deutschland.
Im Gespräch mit Moderatorin Patrizia Kubanek diskutieren Leonard Grobien (Autor und Regisseur), Johannes Hensen (Programmchef Film Festival Cologne), Nikolas Jürgens (Filmemacher und Produzent) und Till Kniola (Referat für Popkultur und Filmkultur – Stadt Köln).
Zu sehen sind:
Vorstadt (Fiktion, 6:18 Min., 2019, Regie: Nikolas Jürgens, Produktion: Leib+Seele Produktionen in Zusammenarbeit mit Rollenfang)
In der öden Tristesse einer Vorstadt verwandelt sich die Sehnsucht der Jugend nach Stärke und Anerkennung in Gewalt gegen Schwächere. Zärtlichkeit wird zum Tabu.
Veronika (Dokumentarfilm, 7:00 Min., 2011, Regie: Mark Michel)
Bebildert von märchenhaft anmutenden Sandmalereien, taucht der Film ein in die verborgene Welt von Veronika. Als Kind wurde ihr ein IQ von Null attestiert, sie ist autistisch, dazu mehrfach körperlich behindert. Niemand konnte sich vorstellen, dass Veronika über einen hellwachen Geist verfügt. Nun, als Erwachsene, hat sie gelernt, sich über ein ausgeklügeltes Zeichensystem verständlich zu machen. Sie studiert und schreibt Geschichten. Das einfühlsame Porträt eines außergewöhnlichen Menschen und der Einblick in eine Welt, die der Umwelt normalerweise verschlossen bleibt. (DOK Leipzig 2011)
Voy (Dokumentarfilm, 8:55 Min., 2012, Regie: Christian Ebeling)
„Wenn man sich jetzt vorstellt, man spielt Fußball ohne zu sehen“. So leitet Michael Wahl, Spieler des Blindenfußballvereins PSV Köln, seinen Kommentar ein, mit dem er erklärt, wie blinde Fußballer sich auf dem Spielfeld orientieren und wie wichtig das Zusammenspiel mit den sehenden Mitspielern ist.
Shut up! (Fiction, 10:00 Min., 2021, Regie: Leonard Grobien, Produktion: IFS)
In einem staubigen Waschsalon der 90er Jahre sitzt ein in sich gekehrter junger Schauspieler und wartet auf seine Wäsche. Er wird aus seinen Gedanken gerissen, als ihn eine junge Frau versucht anzusprechen. Doch er kann ihr nicht antworten und versucht ihr das verständlich zu machen. Ihr nun so entstandener Austausch wird dadurch unterbrochen, dass sein Telefon klingelt. Am Telefon erfährt er etwas, das sein Leben für immer verändern wird…
Dann kam der Sturm (15:41 Min., 2020, Regie Nikolas Jürgens, Produktion: Leib+Seele Produktionen in Zusammenarbeit mit Rollenfang)
Ein nahender Sturm schwemmt die Ängste dreier ungleicher Paare an die Oberfläche. Eine junge Geschäftsfrau und ein Obdachloser finden sich in ihrer identitätsleeren Wirklichkeit, ein Coach und sein Schützling entdecken Nähe, wo sie diese nicht erwartet hatten, und zwei Freundinnen versuchen, die Brücken ihrer Angst zu überwinden.
Special Feature:
Musikvideos der legendären Hamburger Band Station 17
CORONA REGELN – Bitte beachtet folgendes:
Freie Platzwahl. Deshalb ganz wichtig für euch zu wissen: es gelten ab jetzt wieder die drei G’s. Ihr müsst entweder negativ getestet, genesen oder vollständig geimpft sein. Ohne offiziellen Nachweis leider kein Einlass!
Einlass Biergarten: 20:00 Uhr Veranstaltungsbeginn: 20:00 Uhr
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerechter Ort
- Blindenhunde wilkommen
- Übersetzung in Gebärdensprache
- Einführung und Übersetzung der Filme und des Gesprächs in Leichte Sprache
Tickets
Tickets gibt es an der Abendkasse:
5€ regulär / 3€ ermäßigt
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